ERFOLGSGESCHICHTE UNSERES LIZENZNEHMERS AUS DER SCHWEIZ

Ein Schnellboot am Markt

Solothurn in der Schweiz: Malerisch liegt das Städtchen zwischen Aare und Jura-Gebirge. Im Gewerbegebiet ragen die gelben SAKRET-Silos auf: Hier im Schweizerischen Mittelland steht eines von 24 europäischen Werken, das SAKRET zu einem der weltweit größten Hersteller von Werktrockenmörteln macht.

Die ideale Lage


Die Lage ist ideal: Solothurn ist bestens an das Eisenbahn- und Straßenverkehrsnetz der Schweiz angebunden. Wenige Kilometer entfernt führen zwei Autobahnen vorbei. Basel, Bern, Biel, Luzern oder Zürich liegen weniger als eine Stunde entfern. Hier, zwischen Olten und dem Genfer See, schlägt auch heute noch das Herz der eidgenössischen Industrie.

Kunden im ganzen Land sind deshalb in Windeseile zu erreichen, ob im Großhandel, im Gartenbau, im DIY-Bereich oder im klassischen Spezialtiefbau. „Wir sind wie ein Schnellboot auf dem Markt. Von Solothurn aus nehmen wir überall unsere Chancen wahr“, sagt Markus Kuhn, Geschäftsführer der schweizerischen SAKRET AG Solothurn.

4.000 Quadratmeter nur umfasst die Zentrale des Unternehmens. Ein gutes Dutzend Mitarbeiter produziert, kreiert und verpackt hier die Produkte für die verschiedenen Kunden: Trockenbetone, Mörtel für die verschiedensten Einsätze, Kleber oder Putze ... Ein sehr großes Produktportfolio deckt die Anforderungen ab, die Schweizer Bauherren im öffentlichen oder privaten Bereich haben. „Unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unsere Qualität verlassen können“, sagt Kuhn.

Lösungen für spezielle Anforderungen


Dabei profitieren die Schweizer auch von dem einzigartigen Wissens-Netzwerk der SAKRET-Unternehmen. Gemeinsam entwickeln die verschiedenen Werke in Europa spezielle Lösungen, rasche Konzepte und hohe Qualität. Weil die Mitarbeiter in Solothurn von Anfang im besonders engen Austausch mit den Standorten in Dortmund und Münster stehen, konnten sie Erfahrungen ihrer deutschen Kollegen aus dem Bergbau auf Produkte in der Schweiz übertragen.

So entwickelte die SAKRET AG Solothurn zum Beispiel ausgefeilte Lösungen für die spezifischen Probleme im Tunnelbau. Und die konnten Bauunternehmer zum Beispiel bei der Gewölbesanierung im Axentunnel, der Erneuerung des Massagno-Tunnels oder der Sanierung des Tunnels Starlera nutzen. „Gerade weil die verschiedenen SAKRET-Unternehmen jeweils auf einen bestimmten Bereich spezialisiert sind, kann jeder seine Expertise und sein Know-how einbringen, um für die Kunden die beste Lösung zu finden“, erläutert Kuhn.

Ein weiterer Vorteil: Fehlt ein bestimmtes Produkt im Sortiment, das nur auf eine ganz besondere Anforderung passt, dann kann es importiert werden. Weil es von anderen Werken aus der SAKRET-Familie stammt, bleibt die Qualität des Werkstoffs hoch.

Kunden mit hohem Qualitätsanspruch


Seit 1967 gibt es die SAKRET AG Solothurn, seit 1968 entstehen im Werk an der Aare Produkte nach modernsten Rezepturen, mit denen SAKRET rasch den Markt erobert. Die Schweizerischen Unternehmen sind vor allem mittelständisch geprägt und setzen auf hochwertige Qualität.

Die kann SAKRET garantieren, denn im eigenen Labor kontrolliert der Werkstoffhersteller laufend die Qualität seiner Produkte. Gleichzeitig testen Kuhn und seine Mitarbeiter neue Rezepturen, die sie für bestimmte Kundenanforderungen entwickeln. Klar, denn SAKRET ist auch als Lösungsanbieter bei besonderen Problemen gefragt.

Wirklich visionär war die Standortentscheidung für Solothurn nicht nur aus logistischen Gründen. Sondern auch produktionstechnisch ist Solothurn für SAKRET wichtig: Die beiden wichtigsten Rohstoffe für Trockenbaustoffe sind ganz in der Nähe zu finden. Der Kalk stammt aus dem nahen Jura-Gebirge. Sand oder Kies wiederum kommen aus den Aare-Gletschern, die sie durch Erosion zur Rundform geschliffen haben. Diese glatten Zuschlagstoffe bieten in vielen Beton- und Mörtelformen besseren Halt und leichtere Verarbeitung als gebrochener Kies. „Mit diesen lokalen Rohstoffen können wir den Schweizerischen Markt exzellent, schnell und zuverlässig bedienen“, sagt Kuhn.