LIZENZNEHMER SAKRET SIA AUS DEM BALTIKUM

Führend in der Region

Mit exzellentem Know-how der lokalen Märkte und einem starken Netzwerk im Rücken hat sich SAKRET SIA, der SAKRET Lizenznehmer im Baltikum, in der Region durchgesetzt.

Wirtschaftlicher Aufstieg einer ganzen Region


Das Baltikum ist in den vergangenen Jahren eine der dynamischsten Regionen in Europa gewesen. Und das ändert sich vermutlich auch in den kommenden Jahren nicht: Fachleute sagen den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen für 2021 ein kräftiges Wirtschaftswachstum voraus . Auch der Markt für Baustoffe nimmt eine positive Entwicklung – für SAKRET SIA, den regionalen Lizenznehmer der Marke SAKRET, sind die Perspektiven also weiterhin ausgezeichnet.

Dabei hat das Unternehmen mit Sitz in der lettischen Hauptstadt Riga schon in der Vergangenheit einen erstaunlichen Aufstieg absolviert. Siebzehn Jahre nach seiner Gründung beschäftigt das Unternehmen heute 150 Menschen im Baltikum. Der Umsatz ist im gleichen Zeitraum auf 21,8 Millionen Euro gestiegen.

Juris Grinvalds über das überzeugende Know-How von SAKRET SIA.




"Bei Ausschreibungen können wir auf unsere 45-jährige Erfahrung verweisen, aber auch auf die Unterstützung durch unsere vielen Partner."

Juris Grinvalds

Musterhaftes Wachstum eines Unternehmens aus dem Baltikum


Aber was steckt hinter dieser rasanten Entwicklung? Die Geschichte der SAKRET SIA - die Bezeichnung entspricht der Rechtsform der GmbH – ist eng verbunden mit der wirtschaftlichen Entwicklung des ganzen Landes. Lettland ist ja erst 1991 (erneut) unabhängig geworden – so wie der baltische Nachbar Estland, Litauen sagt sich ein Jahr zuvor vom neuen Russland los.

Die drei Staaten mit ihren sieben Millionen Einwohnern werden zum wirtschaftlichen Musterschüler. Sie öffnen die Märkte; rasch finden die drei Republiken Anschluss an den Westen. Auch die Baustoffindustrie wächst rasch, erinnert sich Geschäftsführer Dr. Andris Vanags. Als junger Ingenieur hatte er gerade das Chemiestudium im Bereich hoch erhitzbarer Materialien abgeschlossen. 



Mit den beiden Partnern Juris Grinvalds und Maris Kelpis interessiert sich Dr. Andris Vanags früh für SAKRET-Produkte. „Wir haben viel von der Marke SAKRET gehört und waren auf der Suche nach Partnern, die uns dabei unterstützen, mit qualitativ hochwertigen Produkten den regionalen Markt für Baustoffe zu beliefern“, erinnert sich Vanags. Nach monatelangen Verhandlungen und vielen Besuchen in Berlin und in Riga erwerben sie 2003 die begehrte Lizenz. Nun dürfen sie die Produkte nicht nur in den baltischen Staaten, sondern auch in Skandinavien, sowie in Russland, der Ukraine und Weißrussland vertreiben.

Die drei versprechen sich konkrete Vorteile von der Marke SAKRET: Da ist zum einen der hohe Qualitätsanspruch, den viele andere Unternehmen nicht erfüllen können. SAKRET ist ein exzellentes Beispiel für deutsche Qualität. Zum anderen ist die SAKRET SIA ein hundertprozentig lettisches Unternehmen – ein wichtiger Faktor auf dem regionalen Markt. 

Rasche Expansion mit drei eigenen Werken


Dabei stehen die drei Gründer noch in der ersten Stunde vor einer grundsätzlichen Entscheidung, denn anfangs wurden die Baustoffe importiert, was hohe Transportkosten mit sich brachte. „Ich wusste, dass wir ein eigenes Werk brauchen, um den regionalen Markt bedienen zu können“, sagt Vanags. Denn der befindet sich in rasantem Wachstum. Anfang des Jahrhunderts herrschte in der ganzen Region großer Optimismus. Lettland tritt 2004 der EU bei und übernimmt wenig später den Euro. Im gleichen Jahr eröffnet der Werkstoffhersteller das erste Werk in Lettland: Mehr als vier Millionen Euro investiert das junge Unternehmen. 100.000 Tonnen Baustoffmaterial können hier im Jahr hergestellt werden.

Die Expansion der SAKRET SIA ist rapide. 2007 folgen Werk in Estland, 2008 in Litauen – beide mit weit mehr Kapazitäten als das Stammwerk in Lettland. Bald kann SAKRET im Baltikum den alten Grundsatz des SAKRET-Begründers Arthur C. Avril verwirklichen: Damit die Transportkosten niedrig bleiben, soll die Ware nicht mehr als 300 Kilometer zur Baustelle fahren müssen.

Erst die große Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 stoppt die Expansion - vorerst. Der weltweite Abschwung erwischt das Baltikum mit voller Härte: die regionale Wirtschaftsleistung sinkt rapide. SAKRET gelingt es jedoch, den Einbruch des eigenen Geschäfts in Grenzen zu halten.

„Die Bauindustrie hat im Baltikum kräftig gelitten“, erzählt Vanags. Doch die Manager der SAKRET SIA lassen sich nicht beirren. Bald liegt der Umsatz wieder auf dem Niveau vor der Krise. 2012 eröffnet SAKRET ein Vertriebsbüro in Finnland



 

Besprechung im Head Office des SAKRET SIA: Die weitere Expansion will gut geplant sein.

Regionale Stärke und ein innovatives Portfolio


Erfolgreich im Baltikum zu agieren, das bedeutet, mit konjunkturellen Höhen und Tiefen leben zu müssen. Die drei Länder entwickeln sich recht unterschiedlich. Lettlands Wirtschaft ist durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet: Auf starke Wachstumsphasen folgen nicht selten ähnliche Rückgänge. In Estland und Litauen dagegen verlaufen die Wachstumskurven gleichmäßiger. Neben dem Wohnungsbau sorgen kontinuierliche öffentliche Investitionen in die Infrastruktur für eine planbare Nachfrage an Baustoffen.

Doch trotz dieser Schwierigkeiten steigt SAKRET in wenigen Jahren zur Nummer Eins in Lettland, in Litauen und in Estland auf.

Neben der regionalen Präsenz ist dafür vor allem das große Produktportfolio entscheidend. Es sind nicht nur die klassischen Standardprodukte, mit denen der Werkstoffhersteller am Markt agiert. Sondern auch die vielen Speziallösungen machen das Unternehmen zum Innovationsführer in der Region. 



Mörtel in regional nachgefragten Farben, spezielle Mischungen für besondere Anforderungen und natürlich Produkte, die bei der Restaurierung des unglaublich großen Bestands an denkmalgeschützten Gebäuden eingesetzt werden – solche Produkte entwickelt und bietet SAKRET erfolgreich an. Dabei können die Letten auf das große SAKRET-Netzwerk zurückgreifen.

Weil sich die Lizenznehmer des Trockenbaustoffherstellers als Partner verstehen, tauschen sie sich bei besonderen Anforderungen untereinander aus. So profitieren alle von der jeweiligen Expertise, die ein Partner in einem bestimmten Segment erworben hat. Für das junge Unternehmen in Lettland ist das unverzichtbar, um interessante und profitable Aufträge zu bekommen.

Zudem hat SAKRET exzellente Kontakte vor Ort: Dr. Andris Vanags, ehemaliger Berater eines lettischen Premierministers und Sprecher der lettischen IHK, ist mit dem politischen und wirtschaftlichen Who is Who in Lettland bestens vernetzt. Juris Grinvalds wiederum sitzt als Mitglied im Vorstand des lettischen Verbands der Baustoffindustrie. Beide pflegen enge Beziehungen zu Universitäten und Hochschulen des Landes. „Bei Ausschreibungen können wir auf unsere 45-jährige Erfahrung verweisen, aber auch auf die Unterstützung durch unsere vielen Partner im Land und außerhalb – das ist ein sehr wertvoller Aspekt“, sagt Grinvalds.


 


SAKRET-Referenz: Das Feuerwehrmuseum in Riga wurde 1912 von Reinhold Schmaeling im Stil des Art Nouveau erbaut und Anfang des 21. Jahrhunderts saniert. Bei der Renovierung des Gebäudes kamen viele SAKRET-Produkte zum Einsatz.



Der Mehrwert wird immer wichtiger 


Dabei bereitet SAKRET sich schon heute auf die Trends von Morgen vor. Die Preise für Rohstoffe steigen, während Baustoffe immer günstiger werden sollen. „Auf diese Situation reagieren wir mit einer Doppelstrategie: Auf der einen Seite verbessern wir unsere Kosten. Auf der anderen Seite investieren wir kontinuierlich in unsere Innovationsfähigkeit“, sagt Vanags.

Und Innovation, das bedeutet, rasch und flexibel auf Kundenbedürfnisse mit dem passenden Produkt reagieren zu können. So entwickelten die Ingenieure von SAKRET einen besonderen Mörtel für eine Abfalldeponie in Riga: Im Wochenrhythmus wurde er über dem Standort ausgesprüht, um die Oberfläche der Deponie kurzfristig zu verfestigen.

In einem anderen Fall benötigten Schweizer Bauingenieure 4.000 Tonnen eines speziellen Mörtels für ein Tunnelprojekt in Litauen – und zwar sehr schnell. Vanags und Grinvalds tauschen sich über das SAKRET-Netzwerk mit ihren Partnern aus und entwickeln eine passende Mischung. „Das hätten wir ohne das Netzwerk nicht geschafft“, sagt Grinvalds stolz.

Ein weiterer Grundsatz der Marke SAKRET zahlt sich immer wieder aus: SAKRET-Produkte sind stets verfügbar und können immer miteinander eingesetzt werden. Auch die Nachhaltigkeit spielt eine Rolle – ungewöhnlich in der doch recht traditionellen Baubranche: 2017 vereinbart SAKRET mit dem Energielieferanten Latvenergo, dass künftig die Energie für die Herstellung der Produkte aus nachhaltigen und erneuerbaren Quellen stammt. „Für einige Kunden ist das sehr wichtig“, sagt Vanags. 






"Wir bereiten uns heute schon auf die digitale Baubranche von Morgen vor."

Dr. Andris Vanags 

Dr. Andris Vanags (l.) and Juris Grinvalds (r.)

Digitalisierung prägt die Baubranche der Zukunft 


Und schließlich die Digitalisierung. Die hat mittlerweile auch die Baubranche erfasst. Papierlose und vernetzte Prozesse im Unternehmen und die Vorbereitung auf das BIM sind Teil der aktuellen Strategie von SAKRET. Dazu kommen neue Produkte für das Bauen im digitalen Zeitalter: „Wir sprechen mit Physikern und Ingenieuren darüber, wie wir zum Beispiel künstliche Intelligenz in der Bauindustrie einsetzen können“, sagt Grinvalds. Mikrochips im Mörtel, die künftig Daten zur Bausubstanz automatisiert erfassen und übertragen, Baustoffe, die selbständig auf klimatische Veränderungen reagieren oder ganz neue Mörtelmischungen für außergewöhnliche Belastungen – mit solchen Ideen bereitet SAKRET mit seinen Partnern die Branche von Morgen vor.

„Der Mehrwert, den wir unseren Kunden über das Produkt hinaus bieten, wird künftig immer wichtiger“, sagt Grinvalds. „Wir müssen jetzt immer weiter denken, wenn wir auch in zehn oder zwanzig Jahren noch erfolgreich sein wollen.“

Dabei verliert SAKRET SIA aber ein Kapital nicht aus den Augen, das für den Erfolg des Unternehmens sehr wichtig ist: Die Mitarbeiter. Beim alljährlichen SAKRET Day feiern sie alle gemeinsam mit ihren Angehörigen eine große Party – für Vanags und Grinvalds ist das einer der Höhepunkte des Jahres. „Ohne unsere zuverlässigen und hoch motivierten Mitarbeiter hätten wir diesen Aufstieg nicht geschafft“, sagt Vanags. „Wir tun alles dafür, dass wir uns auch weiterhin wie eine große Familie fühlen können.“ 


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Die Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt des jährlichen SAKRET-Tages: "Wir tun alles, damit wir uns weiterhin wie eine große Familie fühlen können", sagt Dr. Andris Vanags.


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